Selbstmordanschlag auf Bundeswehrpatrouille in der Provinz Baghlan

Bei einem Selbstmordanschlag in Nordafghanistan ist heute um 11.20 Uhr deutscher Zeit ein Bundeswehrsoldat gefallen. Sechs weitere Soldaten wurden verwundet, zwei davon schwer. Der Angriff auf die deutsche Patrouille erfolgte nördlich des PRTs in Pol-e Khomri in der Provinz Baghlan. In den letzten Tagen waren die Soldaten bereits mehrfach von Taliban mit Panzerfäusten und Maschinengewehren beschossen worden. Laut ersten Informationen hatten die Soldaten den Auftrag, die Zufahrtstraße zu einer Brücke zu bewachen.

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt es darüber hinaus folgende Informationen:

Nach Angaben des Gouverneurs der afghanischen Provinz Baghlan, Munschi Abdul Madschid, zündete der Attentäter einen an seinem Körper befestigten Sprengsatz in der Nähe der Provinzhauptstadt Puli Khumri neben einem deutschen Militärkonvoi. Das Gebiet sei von Bundeswehr-Soldaten weiträumig abgesperrt worden. Die radikal- islamischen Taliban bezichtigten sich der Tat und erklärten, der Attentäter habe acht ausländische Soldaten mit in den Tod gerissen. Angaben der Aufständischen sind in der Regel stark übertrieben.

Einzelplan 14 ist in Gedanken bei den Familien des gefallenen und der verwundeten Soldaten.

Weitere Informationen:

Einsatzführungskommando der Bundeswehr. (07. Oktober 2010). Nordafghanistan: Selbstmordanschlag in der Provinz Baghlan.

dapd/str. (07. Oktober 2010). ISAF-Einsatz: Bundeswehrsoldat in Nordafghanistan getötet. Welt Online.

FAZ.NET (07. Oktober 2010). Selbstmordanschlag: Deutscher Soldat in Afghanistan getötet. FAZ.NET.

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