Einzelplan 14-Umfrage zur Zukunft der Wehrpflicht

Derzeit werden verschiedene Modelle einer neuen, anderen oder ausgesetzten Wehrpflicht diskutiert.

Was wäre das beste Modell? Zur Einzelplan 14 Umfrage geht es hier:

4 Antworten zu “Einzelplan 14-Umfrage zur Zukunft der Wehrpflicht

  1. In Berlin wird z.Zt. das Spielchen gespielt: „Wir bauen uns eine neue Bundeswehr.“ Alle machen mit, nur die Kanzlerin hält sich noch ein wenig zurück. 8,3 Milliarden Euro weniger soll sie Kosten und dennoch nicht nach Kassenlage sein. Ob nun Kassen -oder Sicherheitslage, Schäuble wird`s eh wurscht sein, Hauptsache das soziale Netz ist sicher. Und dann die Wehrpflicht als „Markenkern“ der CDU. Dabei besteht deren Markenkern inzwischen doch aus Beliebigkeit, Hauptsache, wir sind an der Macht, gell Herr Bundespräsident! Unsere Verbündeten sind sprachlos. Rund um Kundus übernehmen sie ja schon unsere Aufgaben. Nichts gegen eine gesunde Arbeitsteilung: Wir exportieren und die anderen halten uns die Seewege offen. Man muss das ja nicht dauernd thematisieren, so wie unser Ex-Bundespräsident. Und wenn`s ganz schlimm kommt, dann haben wir ja immer noch zwei Panzerbataillone. Immerhin eins mehr als Lettland, oder? Ach die Polen nicht zu vergessen, die mit unseren Leoparden dann für Sicherheit sorgen, während die “ kleinere und (jetzt aber wirklich) bessere“ Bundeswehr weltweit interveniert. Ein ganzes Infanterieregiment haben die dazu verfügbar, mit Hubschraubern von der Bundesluftwaffe. Aber es gibt auch Spielverderber. Herr Jung z.B., der behauptet, die verkleinerte Bundeswehr reiche nicht aus. Aber wenn er das behauptet, wird`s schon nicht stimmen. Und der aktuelle Moderator, der einst den „Krieg“ ausgerufen hat, kann spielen was er will, er bleibt everybody`s darling.

  2. „8,3 Milliarden Euro weniger soll sie Kosten und dennoch nicht nach Kassenlage sein. Ob nun Kassen -oder Sicherheitslage, Schäuble wird’s eh wurscht sein, Hauptsache das soziale Netz ist sicher.“

    Offensichtlich ist ja der simultane Wegfall des Zivildienstes die größere Sorge der Politiker. Ob und wie Deutschland seinen Bündnisverpflichtungen mit einem halbierten Heer nachkommen kann, wird ja kaum thematisiert.

    Die Hubschrauber dürfen aber bitte nicht kaputt gemacht werden (siehe Debatte um den potentiellen Einsatz deutscher Hubschrauber im Sudan vor ein paar Jahren).

    Vielleicht werden wir ja dann von Griechenland und der größten Panzerarmee Europas verteidigt…

  3. @CvS,….ja, und der Wegfall von Standorten, wo „man doch immer so sehr für die Bundeswehr war.“

    • Das ist ja ohnehin immer ein unterhaltsames Kabarett. Erst die Bundeswehr am liebsten ganz abschaffen und dann merken, dass plötzlich die halbe Region keinen Arbeitsplatz mehr hat…

      Es gibt ja tatsächlich Orte, wo die Bundeswehr durch ihren dortigen Standort wirklich Teil der Bevölkerung ist – aber auch solche Traditionsstandorte fallen ja trotzdem weg (siehe Bayern)

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